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mein lektor schreibt mir, daß ich auf füllwörter achten soll. eigentlich mag ich füllwörter, sie sind rhythmusgebend. das ist wichtig. außerdem tragen sie die uneindeutigkeit von sprache, das macht die sache klar. ich weiß, daß ich nichts weiß.
andererseits. man stelle sich das wort 'eigentlich' in folgendem satz vor: Die Würde des Menschen ist unantastbar. eine katastrophe. und eine alltägliche tatsache zugleich.
ab sofort achte ich also auf füllwörter.

plötzlich frei. zu tun, was ich will. für eine weile zumindest, keine deadline, nichts. eine rein theoretische größe, ich weiß. aber ein schönes gefühl.
und dann kommt die tat. hoffentlich. irgendwann.

alles erledigt, a jour, sozusagen. war ja eh klar. bis samstag noch die letzte terminarbeit, dann gibt es wieder platz für die wichtigen dinge. :-)))
oder für die steuererklärung... :-(

gott, bin ich faul!

jetzt gibt es keine entschuldigung mehr. die ersten 20 MEMORYseiten sind fertig geputzt, zum herzeigen bereit. wenn ich jetzt das exposé nicht endlich angehe, dann weiß ich auch nicht.
dann könnte ich mich höchstens noch auf gesteigertes selbstmitleid und andere deprimierende gegebenheiten berufen.

1. trinke ich.
2. rauche ich.
3. blute ich.
4. muß ich gleich noch in den text, irgend etwas zum thema 'einheit' suchen.
sind ja gute voraussetzungen!

finis

normalerweise verwahre ich ja so etwas nicht, aber diesmal hab ich den beweis. der papierwust der überarbeitung von exakt fünf seiten kann schon mal satte zwei zentimeter ausmachen.
(nachzulesen - MEMENTO II-IV: hier! ganz unten.)

fertig?
...
wirklich?
...
dann kanns ja losgehen!
;-)

ein abschußtag heute, das ist nicht zu bestreiten. die letzte seite ist auch so gut wie. ich sag es lieber nicht. wer weiß. es kann immer alles. oder?
doch ich sollte endlich zu einem ende finden. sonst lande ich noch im kunsthandwerk, in zierde und marotte. das wär was! einen text zu tode reiten, kommt auch nicht oft vor. oder doch?
möglich immerhin.
wie alles.
was mich beschäftigt ist, daß die letzte seite natürlich nicht die letzte seite ist. chronologisch gesehen. MEMORY ist ja ohnehin ein gänzlich unchronologischer text. also was solls? aber jetzt höre ich also auf in den kellern, den löchern und bunkern. als gäbe es keine andere möglichkeit, keinen ausweg. so war das nicht gedacht. aber.
es hilft nicht.
nur die hoffnung, daß chronologie ohnehin eine rein menschliche erfindung ist, die lediglich der übersicht dient. und nicht am ende gar irgendeinem sinn.

ich sollte schreiben, aber...
ich warte auf irgend etwas, ich brüte rum. und ärgere mich, sinnlos.

 

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